Mystery Wochenende im Dicken B

Unser alljährliches Mystery Wochenende führte uns dieses Jahr ins beschauliche Berlin. Traditionell weiß niemand, wohin es gehen soll. André, der die Reise dieses Jahr plante, machte zwar im Vorfeld auch ein großes Geheimnis daraus und versuchte, uns auf einige falsche Fährten zu locken, doch spätestens nachdem er uns zum Treffpunkt "Berliner Tor" bestellte, um die Reise anzutreten, war das Ziel verraten. 
Um es vorweg zu nehmen: Das Wochenende im Dicken B. war großartig! Zunächst hatten wir die Gelegenheit, das Tablerjahr in einem Konferenzraum der Berliner Dependence von Andrés Kanzlei an der Friedrichsstraße Revue passieren zu lassen. Die Frauen vertrieben sich derweil die Zeit und besuchten Sehenswürdigkeiten. Nachdem während unseres Jahresrückblicks klar war, dass das Schweinchen prall gefüllt war und Tibor sich entsprechend großzügig zeigte, wussten wir, was uns am Abend erwarten sollte. Zuerst aber bezogen wir Quartier im Park Inn am Alexanderplatz, das zwar eines unserer Zimmer vergessen hatte, dafür aber flexibel reagierte und für Basti ein Bett in der Dusche aufschlug. Nun ja, Basti ist weitaus härteres gewöhnt. 
Danach statteten wir dem Checkpoint Charlie, dem Brandenburger Tor, diversen Ministerien, dem Bundestag und dem Bundeskanzleramt Besuch ab - tranken Glühwein und probierten die echte Berliner Currywurst.
Zünftiges Abendessen gab es dann aber im Nikolaiviertel. Die Stimmung war bereits so gut, dass der ein oder andere ein Liedchen trällerte. Wir zogen gut gesättigt weiter zum Fernsehturm und hatten von dort oben einen hervorragenden Blick über die nächtliche Hauptstadt. 
Freundliche lebensbejahende Taxifahrer brachten uns dann per "Kurzstrecke!" zu unserer Night-Location: Clärchens Ballhaus! Es gab Live-Musik, jede Menge Gin und viele interessante Menschen. Sicher ein Volltreffer (auch wenn sie keinen Espresso hatten). Getanzt haben wir bis zum nächsten Morgen - und manche von uns noch länger.
Der Sonntag war trüb und müde. Aber wir machten noch eine Stadtrundfahrt und kamen so auch noch in den Westteil der Stadt. Der Kudamm erinnert noch heute an die goldenen 80er Jahre - als Tennis noch eine populäre Sportart war.
Sonntag Nachmittag ging es wieder zurück in unser kleines beschauliches Hamburg. Es war ein richtig cooles Wochenende und hat uns allen sehr viel Spaß gemacht. André hat alles perfekt organisiert und wir freuen uns schon auf nächstes Jahr. Mal schauen, was uns dann erwartet - wer weiß, vielleicht treffen wir uns zur Abreise ja dann an der Shanghai-Allee...